Zum Hauptinhalt springen

Podcast-Cover erstellen.

Podcast-Cover erstellen, Schriftzug Podcast Cover Art in Neongrün auf dunklem Hintergrund

Maße, Vorgaben, Tools und Beispiele für ein Cover, das in der App auffällt

Scroll mal durch die Podcast-Charts auf deinem Handy. Du entscheidest in einer Sekunde, worauf du tippst, und zwar nach einem Bild, das kaum größer ist als dein Daumennagel. Genau so entscheiden deine künftigen Hörer über deinen Podcast, bevor sie auch nur ein Wort von dir gehört haben.

Die kurze Antwort lautet so. Ein gutes Podcast-Cover ist quadratisch, 3000 × 3000 Pixel groß, als JPG oder PNG gespeichert und hat einen deckenden Hintergrund ohne Transparenz. Drauf gehören dein Podcast-Titel, groß und gut lesbar, und höchstens noch dein Name. Mehr braucht es nicht, und genau das ist die Kunst.

In diesem Beitrag zeige ich dir, wie du dein Podcast-Cover erstellst, welche Vorgaben Apple, Spotify und YouTube machen und welche Tools dir dabei helfen.

Bonus

Und ganz am Ende wartet ein Bonus auf dich.

Eine zweite Chance, in der Liste der Podcast-Apps aufzufallen, die dir nicht mal ChatGPT verraten kann, weil sie so gut wie noch niemand nutzt.

Podcast-Cover erstellen in 5 Schritten

Bevor wir ins Detail gehen, hier der Ablauf im Überblick.

  1. Titel und Botschaft klären. Was soll jemand in einer Sekunde über deinen Podcast verstehen?
  2. Bild oder Grafik wählen. Ein Foto von dir, eine Illustration oder eine reine Typografie.
  3. Farben und Schrift festlegen. Passend zu deinem Branding und gut lesbar.
  4. Cover gestalten. In 3000 × 3000 Pixeln, mit Canva, Adobe Express oder durch einen Designer.
  5. Im Kleinformat testen und hochladen. Erst wenn es in Daumengröße funktioniert, kommt es zu deinem Hoster.

Die Anforderungen an dein Podcast-Cover

Dein Cover lädst du einmal bei deinem Hoster hoch, und von dort landet es über den RSS-Feed bei Apple, Spotify und allen anderen Apps. Deshalb gestaltest du es nach den strengsten Vorgaben, und das sind die von Apple. Für YouTube brauchst du eine eigene Version, weil du das Bild dort direkt hochlädst.

PlattformGrößeFormatBesonderheit
Apple Podcasts3000 × 3000 Pixel empfohlen, mindestens 1400 × 1400JPG oder PNGKeine Transparenz, keine Apple-Logos oder Apple-Geräte
Spotifyquadratisch, 3000 × 3000 Pixel sind sicherJPG oder PNGÜbernimmt das Cover aus deinem RSS-Feed
YouTube1280 × 1280 Pixel, quadratischJPG, PNG oder GIFWird in YouTube Studio bei der Podcast-Playlist hochgeladen

Quellen Apple und YouTube, Stand Oktober 2026. Viele Hoster empfehlen zusätzlich, die Datei unter 512 KB zu halten.

Podcast-Cover erstellen, die wichtigsten Maße und Vorgaben, 3000 × 3000 Pixel, JPG oder PNG, keine Transparenz, Sicherheitsbereich am Rand
Das Podcast-Cover in Zahlen, mit Sicherheitsbereich für Titel und Name.

Was gehört auf ein Podcast-Cover?

Auf dein Cover gehört dein Podcast-Titel, und zwar groß. Dazu höchstens dein Name und ein Bild, das sofort zeigt, worum es geht. Alles andere, also Untertitel, Themenliste oder Website, gehört in die Beschreibung, denn in der App ist dein Cover oft nur wenige Millimeter groß.

Bei einem Business-Podcast bist du selbst das stärkste Motiv. Ein Foto von dir schafft sofort Nähe, und wer dich später auf LinkedIn oder bei einem Vortrag sieht, erkennt dich wieder. Halte wichtige Elemente außerdem etwas vom Rand weg, weil manche Apps das Bild leicht beschneiden oder Bedienelemente darüberlegen.

Ein Klischee solltest du meiden, nämlich Mikrofone, Kopfhörer und Schallwellen. Dass es ein Podcast ist, wissen die Leute schon, sie sind ja in einer Podcast-App. Ausnahme ist ein Podcast, der sich wirklich um Audio-Technik dreht.

Podcast-Cover von Fortunalista, dem Finanzpodcast für Frauen mit Margarethe Honisch
Podcast-Cover von Dein Höhenweg, Erfolgsfaktor mentale Stärke im Reitsport mit Noreen Eickenberg
Podcast-Cover von PreSales Unleashed mit Tim Brömme und Jan-Erik Jank

Drei Cover aus Podcasts von Studio-M-Kunden, Fortunalista, Dein Höhenweg und PreSales Unleashed.

Bei Fortunalista steht Margarethe im Mittelpunkt, dazu Titel und Thema in einem kurzen Satz, Finanzen für Frauen. Dein Höhenweg arbeitet ohne Gesicht, dafür mit einem starken Bild aus dem Reitsport und dem Thema als großer Zeile. Und bei PreSales Unleashed sieht man Tim und Jan, dazu einen Titel, der auch winzig klein noch lesbar ist. Drei verschiedene Wege, und alle drei erkennt man in der App sofort.

Farben und Schrift für dein Cover

Nimm die Farben deiner Marke, damit dein Podcast zu deiner Website, deinen Social-Media-Profilen und deinem Auftritt passt. Wichtiger als die einzelne Farbe ist der Kontrast. Heller Text auf dunklem Grund oder dunkler Text auf hellem Grund ist auch in Daumengröße lesbar, Pastell auf Pastell nicht. Apple rät übrigens, bei einem schwarzen oder weißen Hintergrund einen leicht abweichenden Farbton zu wählen.

Farbpalette mit Türkis, Blau, Gelb, Grün und Orange als Inspiration für ein Podcast-Cover
Eine Farbpalette mit wenigen, gut abgestimmten Tönen reicht für ein starkes Cover.

Bei der Schrift gilt dasselbe. Wähle eine kräftige, klare Schrift und höchstens zwei verschiedene. Verschnörkelte Schreibschriften und sehr dünne Linien verschwinden im Kleinformat. Kostenlose Schriften, die du auch kommerziell nutzen darfst, findest du bei Google Fonts. Wenn deine Marke eine eigene Schrift hat, prüfe, ob sie klein noch lesbar ist, sonst nimm eine ähnliche, klarere.

Tablet mit einem gezeichneten Buchstaben A neben Kopfhörern und einem Typografie-Buch
Die Schrift entscheidet, ob dein Titel auch winzig klein noch lesbar ist.

Der Daumen-Test vor dem Hochladen

Bevor du dein Cover hochlädst, verkleinere es auf deinem Handy auf die Größe eines Daumennagels. Kannst du den Titel noch lesen? Erkennst du, worum es geht? Wenn nicht, ist zu viel Text drauf, die Schrift zu dünn oder der Kontrast zu schwach. Leg es zum Vergleich neben die Cover der bekanntesten Podcasts in deinem Thema. Es sollte sich davon abheben und trotzdem in die Kategorie passen.

Mit diesen Tools erstellst du dein Podcast-Cover

Für den Start reicht ein kostenloses Tool. Canva ist der einfachste Weg. Du legst ein Design mit 3000 × 3000 Pixeln an und nutzt eine der vielen Vorlagen als Ausgangspunkt. Adobe Express funktioniert ähnlich. Beide haben kostenlose Versionen, für manche Vorlagen und Funktionen brauchst du ein Abo.

KI-Bildgeneratoren wie ChatGPT oder Midjourney helfen dir bei Hintergründen und Illustrationen. Den Titel setzt du aber besser selbst in Canva darauf, denn Schrift erzeugen diese Tools oft fehlerhaft. Und wenn du es richtig professionell willst, gibst du das Cover an einen Designer. Je nach Erfahrung und Umfang rechnest du dann mit einigen hundert bis ca. 1.000 €, wie im Beitrag zu den Kosten eines Podcasts beschrieben.

Häufige Fehler beim Podcast-Cover

Der häufigste Fehler ist zu viel Text. Untertitel, Folgenthemen und Website-Adresse machen das Cover im Kleinformat unlesbar. Ebenfalls häufig ist ein zu kleines Bild, zum Beispiel 1400 Pixel, das auf großen Bildschirmen und Fernsehern unscharf wirkt. Und dann gibt es die PNG-Datei mit transparentem Hintergrund, die Apple ablehnt. Speichere dein Cover deshalb immer mit deckendem Hintergrund.

Ein letzter Fehler betrifft die Marke. Wer das Cover alle paar Monate ändert, verliert den Wiedererkennungswert. Nimm dir einmal Zeit, mach es richtig und bleib dann dabei.

Bonus

Die eigene Grafik für jede Folge

Dein Cover ist nicht die einzige Chance aufzufallen. Apple und Spotify erlauben für jede einzelne Folge eine eigene Grafik, zusätzlich zum Cover. Apple nennt das Episode Art und schreibt selbst, dass sie wechselnde Themen und Gäste hervorheben soll.

Stell dir die Liste deiner Folgen in der App vor. Bei fast allen Podcasts steht dort zwanzig Mal dasselbe Cover untereinander. Bei dir sieht man stattdessen das Gesicht deines Gastes oder das Thema der Folge. Das fällt auf, und es macht Lust, gezielt eine Folge anzuklicken.

So gehst du vor. Erstelle in Canva eine Vorlage in derselben Größe wie dein Cover, mit festem Rahmen in deinen Farben und Platz für ein Foto und eine kurze Zeile. Für jede Folge tauschst du nur Foto und Zeile aus und lädst die Grafik beim Hoster bei der Folge hoch. Bei Spotify geht das zusätzlich direkt in Spotify for Creators.

Das kostet dich pro Folge ein paar Minuten, und fast niemand macht es. Genau deshalb wirkt es.

Fazit zum Podcast-Cover

Ein gutes Podcast-Cover ist einfach. Quadratisch, 3000 × 3000 Pixel, JPG oder PNG ohne Transparenz, ein großer Titel, dein Name und ein Bild, das sofort zeigt, worum es geht. Teste es in Daumengröße, bevor du es hochlädst, und bleib dann dabei, damit deine Hörer dich wiedererkennen.

Häufige Fragen zum Podcast-Cover

Ein Podcast-Cover ist quadratisch und am besten 3000 × 3000 Pixel groß. Apple akzeptiert mindestens 1400 × 1400 Pixel, empfiehlt aber die größte Variante. Für YouTube brauchst du zusätzlich ein Cover mit 1280 × 1280 Pixeln.

JPG oder PNG im RGB-Farbraum. Das Cover darf keine Transparenz haben. Viele Hoster empfehlen außerdem eine Dateigröße unter 512 KB, dafür eignet sich JPG am besten.

Ja, mit Canva oder Adobe Express kannst du ein Podcast-Cover in der kostenlosen Version erstellen. Achte darauf, dass du Fotos und Schriften verwendest, die du kommerziell nutzen darfst.

Der Podcast-Titel, groß und gut lesbar, dazu höchstens dein Name und ein Bild, das das Thema zeigt. Alle weiteren Informationen gehören in die Beschreibung deines Podcasts.

In 30 Tagen zum eigenen Podcast.
Cover, Konzept, Technik und den Launch auf Spotify, Apple und YouTube übernehmen wir. Bist du bereit?
Erstgespräch buchen Zum kostenlosen Erstgespräch